Sieg im Vereins-Duell

Datum: 29. Juni 2006

Originaltext aus der Zeitung „Oranienburger Generalanzeiger“

Boxen: Oliver Klose sichert sich den Titel bei Landesmeisterschaften

Ergolgreich bei der Landesmeisterschaft: Nico Stroh, Oliver Klose und René Schmidt (von links) präsentierten stolz ihre Urkunden. Für Klose gab es sogar einen kleinen Pokal.

Ergolgreich bei der Landesmeisterschaft: Nico Stroh, Oliver Klose und René Schmidt (von links) präsentierten stolz ihre Urkunden. Für Klose gab es sogar einen kleinen Pokal.

Oliver Klose vom Boxclub Oberhavel Velten hat sich bei den Landesmeisterschaften der Amateurboxer in Cottbus im Welergewicht (bis 69 kg) durchgesetzt. Im vereinsinternen Finale besiegte er am vergangenen Sonntag René Schmidt durch RSC in der ersten Runde.

Beide schenkten sich nichts. Doch Klose präsentierte sich in besserer körperlicher Verfassung. Er schickte Schmidt mit harten Körpertreffern in der ersten Runde zweimal auf den Boden. Schließlich brach der Ringrichter den Kampf ab.

Im Halbfinale am Sonnabend hatte Klose gegen Absamat Gaziew von Motor Babelsberg gewonnen. Beide Kämpfer zeigten einen technisch guten Kampf. Ab der zweiten Runde erhöhte der Veltener den Druck. In der dritten Runde traf er den Babelsberger hart am Körper, so dass dieser eine Auszeit nehmen musste. In der vierten Runde suchte Klose die Entscheidung. Nach einer Schlagkombination zum Körper und an den Kopf fand sich sein Gegner am Ringboden wieder. Die Trainer aus Babelsberg warfen dann das Handtuch.

Schmidt hatte sich im Halbfinale gegen Chris Wenzel aus Strausberg durchgesetzt. Der Veltener trat selbstbewusst auf und übernahm sofort die Initiative. Nach dem dritten Niederschlag in der ersten Runde wurde sein Gegner aus dem Ring genommen.

Ene weitere Silbermedaille für den BCO erkämpfte Nico Stoh. Im Finale des Halbschwergesichts (bis 81 kg) gegen Anton Korobov aus Babelsberg hatte er allerdings keine Chance. Waren die ersten beiden Runden noch ausgeglichen, musste der Veltener die technische Überlegenheit seines Gegners ab der dritten Runde anerkennen. In der vierten Runde kam das Aus für den Ofenstädler.

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